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Südliches Flair - unterwegs im Süden Frankreichs Drucken E-Mail
Donnerstag, 2. August 2007

Südfrankreich Südfrankreich gehört schon seit jeher zu den bevorzugten Kletterdestinationen. Auch im Hochsommer bietet die Provence und die Cote d'Azur abwechslungsreiches und vielseitiges Kletterambiente. So besuchten wir auch diesen Sommer wieder einige Klettergebiete im Süden Frankreichs.

  Zuvor machten wir aber noch Halt beim Vorstiegsweltcup in Chamonix. Der Wettkampf ist wie jedes Jahr eine tolle Veranstaltung, die meist weit mehr als 10.000 Besucher, die Athleten anfeuern, anlockt. Leider vSüdfrankreicherlief der Wettkampf für das österreichische Nationalteam nicht gerade nach Wunsch und so schaffte von der erfolgsverwöhnten Truppe keiner den Einzug ins Finale. Unsere Babsy  wurde als 10. beste Österreicherin.

Am Tag nach dem Weltcup entschieden wir uns nach langem hin und her (eigentlich wollten wir ja ins little yosemiteSüdfrankreich klettern gehen, befanden aber dann doch, dass unsere Ausrüstung den hochalpinen Anforderungen nicht entspricht), einen gemütlichen Tag auf der Südwand der Aiguilles du Midi zu verbringen. Babsy, Kili, Fuzzi und ich (Heiko) entschieden uns hintereinander zunächst die Route Ma Dalton zu klettern. Leider war diese jedoch bereits nach der zweiten Seillänge nass und somit querten wir in die Rebuffa hinein.

Wir kletterten die ca. 180 Meter gemütlich nach oben und ließen uns von nichts beirren. Dabei hatten wir total auf die Zeit vergessen und somit mussten wir uns ganz schön spuren, um überhaupt noch die letzte Gondel zu erreichen. Ziemlich peinlich war es uns, dass die gesamte Aiguilles Crew nahezu eine halbe Stunde auf uns wartete, damit wir nicht oben übernachten mussten. Nochmals gut gegangen!!!

Weiter nach Ceuse ...

Südfrankreich Ceuse, oberhalb von Gap ist wohl das bekannteste Klettergebiet in Südfrankreich. Dementsprechend war auch die Frequenz im Klettergarten hoch. Wir schlagen unser Lager am Camping les Guerins für die nächsten vier Tage auf. Der Camping strahlt zwar nicht vor Luxus, dennoch lässt es sich hier sehr gemütlich verweilen.

Wie der Brie zum Baguette, gehört auch der einstündige Aufstieg zum Kletterfelsen in Ceuse einfach dazu. WirSüdfrankreich halten uns hauptsächlich in den Sektoren Biographie, Demi Lune und Bibendum auf.

Und so einige schöne Klassiker werden auch geklettert ....

Le Cadre (8c - Kili)

  Croissoniere de Lila - 8a+ (Kili, Babsy, Fuzzy)

Südfrankreich L'amie de toutes le Monde - 8b  (Luki)

Die kletterfreien Tage verbringen wir meistens in Gap beim Einkauf oder schlendern gemütlich durch die Gassen.

Wettkampf für die Einen, Me(h)er für die Anderen ...

  Während die Anderen nach Serre Chevallier zum Masters fahren, bewegen wir, Babsy, Luki und ich uns weiter in Richtung Süden. Unsere nächste Destination: Gorges du Loup.

Südfrankreich Gorges du Loup ist vor allem durch vielen schweren Routen wie Kinematrix 9a bekannt geworden. Dadurch, dass die Schlucht viel Schatten spendet, ist das Klettern auch im Sommer hier recht angenehm. Und da der Weg zum Meer nicht gerade weit ist (ca. 30 km), lässt sich ein Badeurlaub mit schwerer Kletterei ideal kombinieren.

Am ersten Tag vergnügen wir uns im Sektor Pupuce Surplomb, wo Babsy Deverse Satanique 8a+ im zweiten Versuch klettert, hingegen Lukas beim Einhängen des Umlenkers heraus fällt.

Den nächsten Klettertag verbringen wir im Sektor Cayenne, der uns persönlich am besten gefällt. Babsy und Luki klettern Welcome to the Jungle - 8a im zweiten bzw. dritten Versuch.

Am Rasttag statten wir zunächst dem kleinen urigen Städtchen Saint Paul de Vence einen Besuch ab, bevor wir Erfrischung an den Stränden von Cannes suchen.

Gut erholt vom Rasttag punkten wir alle Hong Kong Fu Fu, eine ca. 30 Meter lange 8b im dritten Versuch.

Südfrankreich Am letzten Klettertag, bevor es wieder nach Hause geht, suchen wir uns noch ein anderes Klettergebiet, welches ganz in der Nähe ist, aus. Das Topo von Greouliere (etwa 20 Kilometer von Gorges du Loup entfernt), macht uns einen sehr guten Eindruck. Leider ist die Enttäuschung dann umso größer, als wir im Klettergarten ankamen. Zum einen ist die Auswahl an guten Routen sehr mager und zum anderen war der Fels alles andere als „sauber". Wohl schon lange niemand mehr hier gewesen ...

... und dann geht's auch schon wieder nach Hause in unser geliebtes Ötztal

 

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Webtipps:

www.barbara-bacher.at

www.kilian-fischhuber.at

www.david-lama.at

www.jorgverhoeven.com

www.katharina-saurwein.com

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