Der Weltcup in Kazo war heuer etwas ganz besonderes für die Athleten. Es ist nämlich schon ziemlich lange her, als zuletzt ein Weltcup in Japan stattfand. Einige nützten auch die Gelegenheit, um das Land etwas besser kennen zu lernen.
Auch wir, das sind Babsy, Kili, Jorg, Katha, Reini, Tanja und ich packten diese Gelegenheit beim Schopf und hängten noch einige Klettertage an den Weltcup dran. Es war wirklich beeindruckend und einmalig. Vor allem die zuvorkommende Gastfreundschaft der Japaner war sensationell.
Tokio
Als der Weltcup in Kazo zu Ende war, reisten wir mit dem Zug zurück nach Tokio, um unseren „Reiseführer" Naito, der übrigens Besitzer von nicht weniger als fünf Kletterhallen ist, zu treffen. Nachdem wir alle eifrig im Yodobashi Kameras gekauft hatten, ging es dann am nächsten Tag zum Klettern.
Ogawajama
Circa drei Stunden von Tokio entfernt liegt Ogawajama, unsere erste Kletterdestination. Mächtige Granittürme umgeben von zauberhaften Wäldern und einer bunten Märchenlandschaft bescherten uns Kletterabenteuer vom Feinsten.
Nachdem am Anreisetag die Temperaturen doch sehr kalt waren, entschieden wir uns etwas bouldern zu gehen. Die nächsten beiden Tage dann endlich hinauf auf die Granittürme. Der Fels zeigte sich von seiner besten Seite. Riss-, Kanten- und anspruchsvolle Plattenkletterei waren charakteristisch für Ogawajama. Und dabei musste so manche Sicherung doch selber gelegt werden.
Die Abende ließen wir zumeist kulinarisch bei traditionellem japanischem Essen ausklingen. So manchen Geheimtipp erhielten wir von unseren Freunden Nao, Dai und Kazu.
Zurück nach Tokio
Die kurzen Herbsttage vergingen leider viel zu schnell. So reisten wir nach drei tollen Klettertagen wieder zurück nach Tokio in die Kletterhalle Pump2, in der wir übernachten durften. Nach einem interessanten Stadtbummel in der Metropole entschlossen wir uns am nächsten Tag den weltberühmten Fischmarkt zu besuchen. Der Anblick war gewaltig, wenngleich unser Besuch bereits um fünf Uhr morgens startete.
Klettern am Mizugaki Mountain
Nach drei Tagen in Tokio fuhren wir wieder zum Klettern. Diesmal reisten wir in die Berge von Mizugaki. Da Mizugaki auf der gegenüberliegenden Seite von Ogawajama liegt, ist dort die Kletterei sehr ähnlich. Auch hier verbrachten wir wiederum drei Klettertage bevor es dann viel zu Früh nach Hause, zurück in die Heimat ging.
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