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Kletterweltcup in Imst Drucken E-Mail
Freitag, 11. Mai 2007
WC Imst 2007Die Top Wettkampfathleten des Klettersports trafen sich dieses Wochenende zum ersten Lead Weltcup in der Kletterhalle in Imst, um zu zeigen, wer die letzten Wochen und Monate der Vorbereitung am besten nutzen konnte. 

Bereits in der Qualifikation zeigten die Österreichischen Athleten ihre gute Form. Alle Tiroler Athleten qualifizierten sich problemlos für das Halbfinale. Darunter natürlich unser Ötztaler Aushängeschild Barbara Bacher.

Bei den Herren fanden in der Quali lediglich vier Athleten den Weg bis ganz nach oben. Darunter Shootingstar David Lama und Wahltiroler Jorg Verhoeven. Aber auch Boulderspezialist Kilian Fischhuber zeigte mit dem 13. Platz seine Vielseitigkeit.

WC Imst 2007Im Halbfinale ging es dann so richtig zur Sache. Die Damenroute, charakteristisch durch einige tückische Passagen im unteren Teil, warf bereits einige Top Athletinnen frühzeitig aus dem Bewerb. Darunter auch die sonst so starken Sloweninnen.

Babsy, die die unteren stellen mit Bravour meisterte, rutsche beim Rastpunkt im Dach der rechte Fuß weg und somit war es leider nur der 10. Platz. Erwartungsgemäß kletterte Angy Eiter die Route bis ganz nach oben. Auch Katharina Saurwein kletterte mit einer starken Leistung als 3. ins Finale.

Bei den Herren verteidigte Kilian seinen Platz von der Vorrunde und belegte im Endklassement den 14. Rang. Jorg und Fuzzi kamen als Führende ins Finale.

Vor allem das Herrenfinale war an Spannung kaum zu überbieten. Die sehr anspruchsvollen, mehr als 60 Züge, verlangten den Finalteilnehmern alles ab. Weltmeister Tomas Mrazek (CZE) legte eine gewaltige Weite vor. Jorg, der sonst kaum Fehler macht, nahm die Dachpassage falsch in Angriff und konnte daher leider nicht mehr um den Sieg mitkämpfen.

David Lama, Publikumsliebling und führender nach dem Halbfinale, zeigte mit einigen Showeinlagen seine dominierende Form und deklassierte die Konkurrenz doch um einige Meter.

Wie schon das Halbfinale, war auch das Finale der Damen von einigen schweren Moves gezeichnet. Die Innsbruckerin Katharina Saurwein verteidigte mit einer Tollen Leistung ihren Platz vom Halbfinale und belegte den 3. Rang. Angela Eiter kletterte nach einigen Anfangsschwierigkeiten in gewohnter Manier in der Route mehr als 10 Züge weiter als die Konkurrenz und ließ sich zu Recht als Siegerin feiern.

... ja und auch die Teamwertung ging am Ende des Tages an Österreich!


Zu den Ergebnissen ...

Die Finalisten aus "Tirol" ...

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