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Braucht man Frauen um schwierige Routen zu klettern? |
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Donnerstag, 18. Oktober 2007 |
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Am letzen Sonntag erhielt ich einen Anruf von einer netten
Dame die mich fragte ob ich Lust und Zeit hätte mit ihr wieder einmal klettern
zu gehen. Kurz überlegte ich – entschied mich aber dann doch für den „Korb“ …
Ich
wollt ja nicht unhöflich sein, aber ich war zur Absage förmlich gezwungen, da
ich mit einem guten Kollegen ausgemacht habe, dass man um schwierig klettern zu können keine Frauen braucht,
diese Abmachung wollte ich natürlich nicht brechen. Also fuhr ich mit meinem
Bruder nach Niederthai um dort eine schwierige Tour zu probieren, an der ich derzeit
knapp dran bin.
Es war aber nicht mein Tag. Nach drei anstrengenden und
vergebenslosen Versuchen machten wir uns wieder auf den Weg nach Hause. Als ich
dann mit großer Enttäuschung nach Hause fuhr und es noch nicht all zu spät war kam
ich auf die Idee, die Dame noch einmal zu kontaktieren um nachzufragen, ob sie vielleicht
immer noch mit mir klettern gehen möchte. Den „Korb“ hat sie schon weg gesteckt
und nach kurzer Zeit war klar, dass Sie eigentlich voll motiviert war und einfach
Lust am Klettern empfand …
Als wir uns dann im Dunkeln von den Felsen verabschiedeten,
dachte ich mir, dass man Menschen am besten beim Sport, beim Spielen oder bei
einem Glas Wein kennen lernt!
Die Moral von der Geschichte:
Man braucht vielleicht keine Frau um eine schwere Route zu
klettern – aber die Mädels haben nicht immer nur Hintergedanken …
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